In seinen Kolumnen in der NZZ am Sonntag nimmt Paul Widmer klar und differenziert zu Zeitfragen Stellung.

Die Essays zur Diplomatie und zur Aussenpolitik verraten die grosse Erfahrung des Praktikers der Diplomatie wie die profunden Kenntnisse des Historikers.

Die Essays zur Schweizer Politik zeugen von einem tiefen Verständnis für die vier Säulen des Schweizer Staatswesen: die direkte Demokratie, den Föderalismus, die Neutralität und die Mehrsprachigkeit.

NZZ am Sonntag

Diplomatie

Diplomatie. Zürich: Vontobel-Stiftung

Ein geistreicher, leicht verdaulicher Essay zu den Grundfragen der Diplomatie, illustriert mit Karikaturen von Peter Gut.

Schriftenreihe 2990 unentgeltlich bestellen bei: schriftenreihe@vontobel-stiftung.ch

Diplomatische Gepflogenheiten.

Ein Interview über die Diplomatie. Zu Gast im Alpha-Forum der ARD.

Bruder Klaus und die Schweizer Diplomatie

Bruder Klaus hat mit seinen Ratschlägen die Schweizer Diplomatie stark beeinflusst. Namentlich sein Eintreten für Vermittlung und Schiedsgerichtbarkeit prägt die Schweizer Aussenpolitik bis ins 21. Jahrhundert.

Vom Wiener Kongress zu den Vereinten Nationen

Der Wiener Kongress von 1815 ordnete Europa neu und legte auch das Fundament zu einer Weltordnung, wie sie über den Völkerbund bis zu den Vereinten Nationen weiterbesteht.

Die Diplomatie verliert an Tiefe

Neue Kommunikationsformen verändern die Diplomatie grundlegend. Sie wird zwar heute überall gebraucht, aber oft nur noch in einer Nebenrolle.

Von Hard Power über Soft Power zu No Power

Über den Niedergang der liberalen Weltordnung

Es ist eine Illusion zu glauben, die Diplomatie könne die militärische Macht ersetzen. Sie kann diese nur ergänzen.

Aussenpolitik

Russland weiterhin im Europarat?

Der Europarat hat Putin auf der ganzen Linie nachgegeben und Russland trotz Krim-Annexion wieder voll aufgenommen. Wie kann er noch das Gewissen Europas verkörpern?

Die aussenpolitischen Handicaps der Schweiz

Direkte Demokratie, ausgeprägter Föderalismus und Neutralität erschweren die Umsetzung einer effizienten Aussenpolitik. Aber gerade deswegen erweisen sie sich in einer staatlichen Gesamtbilanz als Assets.

Ein Staatsmann erliegt der Versuchung der Macht

Bundesrat Arthur Hoffmann wollte im Ersten Weltkrieg einen Frieden zwischen Russland und dem Deutschen Reich vermitteln. Er stolperte über seine Geheimdiplomatie und musste Hals über Kopf zurücktreten.

Eigenständige Politik unter befreundeten Staaten

Die Schweiz hat durchaus die Möglichkeit, eine eigenständige Aussenpolitik zu führen. Aber dazu braucht es den Mut zum Sonderfall und den Willen zur internationalen Zusammenarbeit.

1918 und die Folgen

Europa hat die Folgen des Zweiten Weltkriegs leidlich verarbeitet, tut sich aber immer noch schwer mit jenen des Ersten Weltkriegs.

Schweiz

Die Crypto-Affäre und der Ruf der Schweiz: Paul Widmer ordnet ein

Bloss eine Episode aus dem Kalten Krieg oder eine Staatsaffäre mit unabsehbaren Folgen für die Schweiz? Die «Cryptoleaks» haben Unruhe in den Politbetrieb gebracht. Werden sie unserem Land schaden? Die Einordnung des erfahrenen Diplomaten Paul Widmer im «Tagesgespräch» bei Marc Lehmann.

Schweiz zum nächsten G20-Gipfel eingeladen

Die Schweiz wird am nächsten G20-Treffen teilnehmen. Wie der Tagesanzeiger berichtet, soll Prinz Salman von Saudi-Arabien die Schweiz eingeladen haben. Wie wichtig ist das Treffen für die Schweiz? Fragen an Paul Widmer, Diplomat und Lehrbeauftragter an der Universität St.Gallen.

Fünf Gründe gegen das Rahmenabkommen

Das Rahmenabkommen mit der EU darf die Schweiz in der vorliegenden Form nicht unterzeichnen. Es enthält zu viele Bestimmungen, die sich für die Schweiz verhängnisvoll auswirken dürften.

Was kann die Schweiz im UNO-Sicherheitsrat bewirken?

Die Schweiz gehört nicht in den UNO-Sicherheitsrat. Neutralität und Einsitz in einem Führungsorgan, das in Konflikten Partei ergreifen muss, schliessen sich aus.

Öffentlichen Anhörung zum Rahmenabkommen

Experte in der öffentlichen Anhörung zum institutionellen Rahmenabkommen in der aussenpolitischen Kommission des Nationalrats.

Drei Gefahren für unsere Demokratie

Abserbelnder Föderalismus, eine Aushebelung unserer Demokratie durch eine expansive internationale Rechtsprechung und ein Verlust an gesellschaftlichem Zusammenhalt: auf diese drei Probleme müssen wir dringend eine Antwort finden.

Von Marignano zum Wiener Kongress

Die Entstehungsgeschichte der Neutralität ist mehr als ein Mythos.

Es ist richtig, die eigene Nationalgeschichte kritisch zu hinterfragen. Das gilt auch für die Schweizer Neutralität. Aber man sollte darob nicht faktenblind werden und alte Mythen durch neue ersetzen.

Für weitere Publikationen siehe Forschungsplattform Alexandria: alexandria.unisg.ch